Römisches Forum Waldgirmes e.V.
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Zu Gast bei Ihnen

Waldgirmeser Römer auf Wetzlarer Gallusmarkt

Sieben Legionäre der Legio I GERMANICA Augusta und zwei zivile Personen vom Förderverein Römisches Forum Waldgirmes präsentierten römische Geschichte im Rahmen des historischen Marktes während des Gallusmarkt-Geschehens in Wetzlar. Ein simuliertes Lager im Schatten des Doms zog viele Besucher an. Die Legionäre demonstrierten an einer Feuerstelle die antiken Lager- und Verpflegungsmöglichkeiten. Ein Marktstand, bestückt mit Sachen, wie sie vor 2000 Jahren bereits im antiken Waldgirmes erhältlich waren, sowie Bastelangebote für Kinder (vom Armreif bis zum Feldzeichen) faszinierten die kleinen und großen Besucher. Eine der pädagogischen Leiterinnen der RöMinis und ihr anvertrauter „Filius“ betreuten die kleinen Gäste, die stolz mit dem einen oder anderen historisch nachgeahmten Stück weiter über den Gallusmarkt zogen. Zwei Lesungen mit Hildegard Wille mit ihren selbst geschriebenen Geschichten aus dem antiken Waldgirmes „Ubbo und seine Freunde“ sorgten dazu für gespannte Zuhörer in der phantastischen Bibliothek.

Matrona und Legionäre – Römer besuchen Gießener Museumsfest

Zum Museumsfest der Antikensammlung in Gießen präsentierte der Förderverein Römisches Forum Waldgirmes zivile Trachten und militärische Ausrüstungen. Vor der schönen Kulisse des Museums „Wallenfels'sches Haus“ am Kirchenplatz marschierte die Legio I Germanica auf. Nach einer Begrüßung der Gastgeberin Prof. Dr. Anja Klöckner informierte der erste Vorsitzende des Fördervereins Wilfried Paeschke die zahlreichen Besucher kurz über die historischen Hintergründe des antiken Waldgirmes. Susanne Burzel erklärte anschließend die römischen Trachten, die im Vorfeld in einem eigenen Projekt selbst genäht wurden. Der erste Weg führte die Zuhörer in das Gemach einer Matrona. Eine Matrona war eine ehrbare Ehefrau, die von Ihrer Sklavin (Ornatrix) geschminkt und frisiert wurde. Dies konnten die Besucher während der Modenschau betrachten. Währenddessen zeigten drei Kinder ihre bunten Tuniken und ein römischer Bürger erhielt sein Pallium, eine Art Mantel, und dem Senator Cornelius wurde die Toga angelegt. Nach der Präsentation der zivilen Trachten, Stoffe und Färbetechniken entführte der Legionär Gerd Weitmann die Besucher in die Welt der Legionäre. Dass ein Kettenhemd aus 13.000 Ringen bestand und die Legio I Germanica ursprünglich in Mainz stationiert war, erfuhren die Besucher in der lebendigen Darstellung des Legionärs. Seiner Aufforderung, die Legionäre ganz nah zu betrachten und zu fragen, kamen die Besucher anschließend rege nach. Die Legionärsgruppe existiert in Waldgirmes seit Frühjahr 2011 und wächst seitdem stetig. Weitere Mitstreiter sind jederzeit willkommen.

Mit Legio und zivilem Volk – Förderverein begrüßt erstes römisches Mitglied in Obertshausen

„Wir sind sehr stolz darauf, einen echten Römer in unseren Reihen als Mitglied begrüßen zu dürfen“ stellt Wilfried Paeschke als erster Vorsitzender des Fördervereins Römisches Forum Waldgirmes e.V. an Ilario Favaro gerichtet fest. Der Anlass: Das 25-jährige Jubiläum des römischen Reiseunternehmers in Obertshausen bei Offenbach. Und da der römische Bürger, der nun schon über 30 Jahre in Deutschland lebt, froh über die Entdeckung echter Legionäre im rauen Germanien war, hat er diese kurzerhand rekrutiert und für seine Jubiläums-Veranstaltung mit Katalogvorstellung verpflichtet. Doch nicht als Legionäre waren sie gekommen, sondern als Prätorianer-Garde, also germanische Leibwächter in römischen Rüstungen. Diese Gepflogenheit war schon zu Augustus Zeiten üblich. So umgewidmet traten die Legionäre ihren Dienst an und betraten eindrucksvoll ausgerüstet den Saal. Die Zuschauer staunten über die Vielfalt der Ausrüstungen, denn römische Legionäre waren durchaus nicht immer einheitlich gekleidet. Ausrüstungsgegenstände gab man weiter oder verkaufte sie. So entstand eine natürliche Mischung aus verschiedenen Elementen. Doch prächtig waren sie anzusehen, die acht Legionäre der Legio I GERMANICA in ihren verschiedenen Rängen. Favaro selbst musste danach standesgemäß in den Senator „Ilario Favaro Germanicus“ verwandelt werden. Schnell zogen ihm zwei römische Damen aus Waldgirmes eine Tunika über. Begleitet von der Moderation mit Details zum Senatorengewand und weiteren Informationen zum Wirken der Senatoren legten die beiden Damen ihm die Toga an. Kunstvoll drapiert und glücklich entgegnete der in Rom geborene Favaro: „Zum ersten Mal fühle ich mich wirklich sicher in Germanien.“ So sicher, dass er das Senatorengewand für den Rest der 4-stündigen Veranstaltung nicht mehr ablegte. Gegen Ende der Veranstaltung durften die römischen Kinder, Frauen und Männer als ziviles, römisches Volk auf die Bühne. Eine bunte Modenschau mit Schminken auf der Bühne vermittelte den staunenden Besuchern einen lebendigen Eindruck des antiken Waldgirmes. Favaro bewunderte abschließend das große Engagement der 18 angereisten ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins Römisches Forum Waldgirmes: „Wir bieten im April eine Tagesfahrt nach Waldgirmes inklusive Führung an. Das wird spannend für unsere Gäste, denn Waldgirmes ist wirklich einzigartig!“ Für den Förderverein ist dies der Beginn einer interessanten Zusammenarbeit mit einem Reiseunternehmer, der sicher in Zukunft des Öfteren Waldgirmes als Reiseziel ansteuern wird.

Living History - Römer aus Waldgirmes beim Hessentagsumzug 2012 in Wetzlar

Können Sie sich vorstellen, in römischen Sandalen durch Wetzlar zu laufen? Die Kinder der RöMinis wollten und durften es. Sie waren stolz auf ihre neue, römische Fußbekleidung. Auch die Legionäre der Legio I GERMANICA trugen durch ganz Wetzlar ihre 20 Kilogramm schwere Ausrüstung, ergänzt um den schweren Schild, den Helm und den typischen, römischen Waffen. Das Wetter bot dafür die besten Voraussetzungen: 20 Grad, bedeckt, aber trocken. Neben den RöMinis und den Legionären waren eine eigens für den Hessentag gebaute Sänfte mit vier Sänftenträgern und ziviles Fußvolk in bunten Gewändern im Einsatz. Knapp 30 Römerinnen und Römer zeigten, dass Waldgirmes historisch einiges zu bieten hat - nicht nur den Wetzlarern und dem angereisten Publikum, sondern ganz Hessen. Dafür sorgte vor allem der Centurio Arminius. In einem Kurzinterview stand der Vorsteher der Legio dem Hessentagsumzugs-Reporter des Hessenfernsehen Frage und Antwort. Und nach dem Umzug? Die Füße der RöMinis haben dank zahlreicher Heftpflaster den Umzug unbeschadet überstanden. Und die jüngsten Legionäre, gerade mal 14 und 15 Jahre alt, haben äußerst tapfer ihre Ausrüstung bis zum Ende des Umzugs getragen. Alles für eine lebendige Geschichte in Waldgirmes.

Die Römer auf Messebesuch

Vom 21. Bis 23. Oktober 2011 fand in Gießen die Verbraucher-Messe „Leben und Genießen“ statt. Am Stand der vom Landkreises Gießen unterhaltenen Stabstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus präsentierte sich neben dem Ausbildungsrestaurant Zaug, der Bäckerei Steinmüller, dem Stadtmarketing Gießen, der Tourismus Kooperation Gleiberger Land und dem Dünsberg-Verein auch der Förderverein Römisches Forum Waldgirmes e.V. Das Projekt „Kelten und Römer im Gießener Land“ war wie letztes Jahr auch Thema des Messestandes. Der erste Vorsitzende Wilfried Paeschke, der Geschäftsführer Peter Schepp und weitere Mitglieder des Fördervereins informierten die Besucher über die Ausgrabungen und die Projekte des Fördervereins. Das weithin sichtbare Panoramabild der römischen Siedlung beeindruckte viele Besucher. Nicht nur das, denn viele waren überrascht über die große wissenschaftliche Bedeutung der Stadtgründung in Waldgirmes. Insgesamt war die Kooperation der oben genannten Teilnehmer sehr positiv und harmonisch.

Der Förderverein auf der Messe Leben und Genießen in Gießen, 5. - 7. November 2010

Der Förderverein in Berlin am 3. Oktober 2010

                           
Die Legio I auf dem Forumsgelände
zurück zum Förderverein Der Förderverein auf dem Dreimärkerfest in Heuchelheim am 2. Mai 2010