Römisches Forum Waldgirmes e.V.
© Förderverein Römisches Forum

Besucher

Sommerbesuch der CDU-Kreistagsfraktion in Waldgirmes

Die CDU-Kreistagsfraktion mit Fraktionschef Hans-Jürgen Irmer, MdL, Kreisbeigeordnete Ulla Landau, der Abgeordneten Bärbel Decker, Ronald Döpp, zugleich Vorsitzender der Lahnauer CDU, Daniel Steinraths, Dirk Jakob und Tim Schönwetter sowie Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer besuchten am 29. Juli die Geschäftsstelle des Fördervereins Römisches Forum Waldgirmes e.V. Besonders beeindruckt haben die Besucher, darunter auch der Lahnauer Bürgermeister Eckhard Schultz, die vielfältigen Aktivitäten des Fördervereins, der mittlerweile knapp 200 Mitglieder zählt. Der Geschäftsführer Peter Schepp berichtete den Gästen von der Legionärsgruppe, der Kindergruppe „RöMinis“ und den Angeboten, wie Kochkurse, Schmuckherstellung und Fachvorträge. Der Grabungsleiter Dr. Armin Becker vervollständigte den Bericht aus wissenschaftlicher Sicht. Er hob besonders die weit über die Grenzen Hessens hinausgehende Bedeutung der Stadtgründung in Waldgirmes hervor: „Die Römer errichteten Gebäude mit Steinfundamenten. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Römer eine dauerhafte Zivilisationsplanung im Auge hatten.“ Peter Schepp berichtete weiter über die Pläne des Fördervereins. Ein archäologischer Park sei zunächst in weite Ferne gerückt, jedoch soll ein Präsentationsgebäude am Römischen Forum gebaut werden. Denn die Besucherzahlen steigen. 55 Führungen haben 2012 stattgefunden, täglich befinden sich viele Besucher auf dem Gelände. Ziel sei es, das Besucheraufkommen direkt bedienen zu können und Informationen in einer Ausstellung auf dem ehemaligen Grabungsgelände zu bieten. Doch dazu bedarf es des Zusammenhaltes in der Gemeinde Lahnau. Ronald Döpp bestätigte in diesem Zusammenhang die außerordentliche Bedeutung der Grabungsergebnisse in Waldgirmes. Jedoch sei es schwierig seitens der Gemeinde Lahnau die laufenden Kosten für ein Präsentationsgebäude alleine zu schultern. „Wenn die Bedeutung des Römischen Forums in der wissenschaftlichen Fachwelt so hoch angesehen ist, warum erfährt Waldgirmes dann keine finanzielle Unterstützung vom Land Hessen?“ begründet Döpp die bisherige Ablehnung der CDU-Fraktion. Da die Frist für die Antragsstellung europäischer Zuschüsse mangels Einigung im Gemeindegremium mittlerweile verstrichen ist, wird der Förderverein in anderer Richtung aktiv. „Wir möchten zumindest eine Planung erstellen, doch diese kostet viel Geld. Dafür haben wir bereits aus EU-Mitteln einen Zuschuss beantragt und es sieht positiv aus.“, so der Geschäftsführer des Fördervereins. Eine weitere Voraussetzung für ein Gebäude ist ein Erbbaurecht über 99 Jahre. Dieses soll von der Gemeinde Lahnau dem Förderverein zur Verfügung gestellt werden. Eine Entscheidung dazu soll vom Gemeindegremium zeitnah herbeigeführt werden. Die CDU-Kreistagsfraktion sagte zu, die Bemühungen des Vereins um ein Präsentationsgebäude als Voraussetzung für weitere Schritte zu unterstützen.

Staatssekretär Jung zu Besuch im Römischen Forum Waldgirmes

Anlässlich einer Informationsreise besuchte am 16. März 2011 der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, das Römische Forum in Waldgirmes. Begleitet von dem Landtagsabgeordneten der hessischen CDU Hans-Jürgen Irmer und Ursula Landau als Mitglied des Kreistages und Leiterin der Kreisgeschäftsstelle CDU erfuhr der Staatssekretär Jung von dem Grabungsleiter Dr. Armin Becker die wichtigsten Daten zu der historischen Bedeutung der zivilen Stadtgründung der Römer um Christi Geburt. Der erste Vorsitzende des Fördervereins Wilfried Paeschke stellte in der Geschäftsstelle unweit des Ausgrabungsgeländes die aktive Vereinsarbeit vor und betonte die stark wachsende Nachfrage an Führungen, den pädagogischen Angeboten, und dem Seminarangebot des Fördervereins. Die aktive Ansprache der jeweiligen Zielgruppen sei dabei selbstverständlich. Staatssekretär Jung lobte den hohen Einsatz der ehrenamtlich Aktiven. Herr Paeschke stellte die weiteren Pläne des Fördervereins für den Bau eines Präsentationsgebäudes auf dem Ausgrabungsgelände vor, und räumte ein: „Eine Voraussetzung zur Beantragung von EU-Fördermitteln ist eine erteilte Baugenehmigung. Doch diese Vorlaufkosten sind finanziell für den Förderverein und die Gemeinde Lahnau kaum zu bewerkstelligen, zumal es unsicher bleibt, ob die angeforderten Mittel am Ende wirklich bereitgestellt werden“. Zur Unterstützung sicherte Herr Irmer zu, den Kontakt mit der hessischen Landesvertretung in Brüssel herzustellen. Darüber hinaus betonte der Staatssekretär Jung seine Bereitschaft, sich für die wissenschaftlichen Belange des Fördervereins einzusetzen und ermutigte den Vorstand, ihn bei konkreten Anliegen persönlich zu kontaktieren.
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